Ein Fußballspiel ich war mit einem Kollegen und einer Freundin dar, um uns das in Ruhe anzugucken. Haben wir auch.
Als wir gingen, standen kamen uns 7 orientalischabstämmig aussehende Kerle entgegen. Einer Packte das Mädel von uns an und meinte sie sehe ganz "süß" aus. Mein Kollege, nennen wir ihn Thomas,
missachtet solches Verhalten und wurde lauter, nahm die Hand von ihren Hintern und stellte klar, dass es so nicht geht und sie sich aus'm Weg machen sollen. Es dauerte keine 10 Sekunden und lag auf
dem Boden - regungslos.
Ich brauchte ein kurzen Augenblick bis ich den Schlagring bemerkte und erst dann schaltete was überhaupt vor sich ging.
Einer gegen sieben. Ich würde lügen, wenn sagen würde ich hätte sie ala Chuck Norris vermöbelt - im Gegenteil ich kassierte auch ein paar Kracher, aber nur in Magen. Der Trupp verzog sich darauf
hin. Da waren wir nun. Thomas am Boden, unsere weibliche Begleitung schockiert, fast heulend und ich gekrümmt am Boden - welche Erniederung, Wut, Hass ich empfand, leicht vorstellbar.
Wir trugen Thomas, der Blut überströmt war zur nächsten Bushaltestelle, legten ihn auf die Bank und warteten.
Er wachte auf, merkte das alles Blutbefleckt ist. Hose, T-Shirt, Schuhe. Er klagte über große Kopfschmerzen, stand auf und betrachtete sich im Spiegel. Wir fuhren ins nächste Krankenhaus, wo man im
sagte, dass seine Nase gebrochen ist und das Jochbein angebrochen sei.
Wir kannten keinen von denen.
Aber wie der Zufall es so will:
Zwei Wochen später im Bus stiegen zwei Thomas und mir irgendwie vertraute Personen ein. Sie kamen nach hinten - zu uns. Wir saßen hinten etwas verteilt zu gut 11 Mann. Sie stellten sich vor Thomas,
der alleine saß, und meinten: "Na? Deine Nase schon gut verheilt, was?" Und grinsten.
Einer von uns, hier: Alex, setzte sich neben Thomas, ein paar andere hinter den stehenden "Fremdlingen".
Alex fragte, ob das die zwei sind, die seine Nase so zugerichtet haben. Er nickt.
Folglich packten wir, schließt mich mit ein, sie und zogen sie nach hinten und richteten sie schlimmer den je zu.
Wir stiegen an der nächsten Haltestelle aus.
Welche Reaktionen mag sowas wohl bei Lesern hervorrufen? Missverständnis? Missachtung?
Ich kann mir vorstellen, dass wohl kaum einer das nachvollziehen kann. Warum ist man nicht zur Polizei gegangen?
Es ist irgendwie, wie ein ungeschriebenes Gesetz. Man regelt das nicht mit Justizinstitutionen, sondern unter sich und das hat meist immer gewaltvolle Aktionen zur Folge.
... Ich schreibe ein ander mal weiter. :)
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